24.03.2005

Nachrichtenarchiv 25.03.2005 00:00 Huber kritisiert Urteil zu Zeugen Jehovas

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) Wolfgang Huber hat das Urteil des Berliner Oberverwaltungsgerichts zum Status der "Zeugen Jehovas" kritisiert. Im rbb-Inforadio sagte Huber, er bewerte das Urteil wie die Sekten- und Weltanschauungsexperten seiner Kirche. Die Aussagen der Austrittswilligen beziehungsweise Ausgetretenen seien sehr glaubwürdig: "Man muss ja auch fragen, wer sonst Auskunft geben soll, wenn nicht diejenigen Menschen, die tatsächlich unter Druck geraten", so der Berliner Bischof. Insofern gebe es sehr ernsthafte Bedenken dagegen, die Zeugen Jehovas als Körperschaft des öffentlichen Rechts anzusehen.