21.03.2005

Nachrichtenarchiv 22.03.2005 00:00 Verweigerern der Praxisgebühr drohen keine Folgen

Wer die Praxisgebühr in Höhe von zehn Euro nicht zahlt, muss beim späteren Eintreiben des Geldes keine Mahn-, Porto- oder Gerichtskosten bezahlen. Das hat das Sozialgericht Düsseldorf heute in einem Musterverfahren entschieden. Darüber hinaus stellte das Sozialgericht klar, dass die Kassenärztlichen Vereinigungen zum Eintreiben der Gebühr grundsätzlich befugt seien. Seit der gesetzlichen Einführung Anfang vergangenen Jahres haben bundesweit etwa 380.000 Patienten die Gebühr nicht gezahlt.