18.03.2005

Nachrichtenarchiv 19.03.2005 00:00 ZdK will klare Grenzen für Patientenverfügung

Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) will die Reichweite von Patientenverfügungen begrenzt sehen. Sie dürften nur für die Phase gelten, in der ein Grundleiden trotz weiterer medizinischer Maßnahmen zum nahen Tod führe. Es müsse ausgeschlossen sein, die Reichweite der Verfügung unbesehen auf Situationen wie Demenz oder Wachkoma auszudehnen. Zudem dürfe eine Patientenverfügung erst dann voll wirksam werden, wenn sie nach einer ausführlichen Fachberatung schriftlich verfasst worden sei, so das Zdk.