16.03.2005

Nachrichtenarchiv 17.03.2005 00:00 Islamrat: Noch 2005 einheitliche Repräsentanz deutscher Muslime

Der Deutsche Islamrat hat eine Privilegierung der Christen beklagt.  Dessen Vorsitzender Kizilkaya kritisierte in einem Zeitungsinterview die Maxime "Kopftuch nein, christliche Symbole ja". Er forderte eine Gleichbehandlung "im positiven, nicht im negativen Sinne".  Er bekundete die Hoffnung, dass bis Ende des Jahres eine einheitliche Repräsentanz aller Muslime gegenüber dem Staat aufgebaut ist. Der Staat habe etwa mit Blick auf den islamischen Religionsunterricht schon längst einen Ansprechpartner im Islamrat finden können, so Kizilkaya.