10.03.2005

Nachrichtenarchiv 11.03.2005 00:00 Spanien trauert um die Opfer des 11. März 2004

Ein Jahr nach den Terroranschlägen von Madrid hat Spanien heute Mittag fünf Minuten innegehalten. Überall im Land wurde der 192 Opfer gedacht. König Juan Carlos und Königin Sofía haben die offizielle Gedenkstätte für die Opfer eingeweiht. Im Retiro-Park im Zentrum der spanischen Hauptstadt erinnert ein aus Zypressen und Olivenbäumen bestehender "Wald der Abwesenden" an sie. An der Zeremonie nahmen auch Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero und UN-Generalsekretär Kofi Annan teil. Zum Zeitpunkt der ersten Bomben-Explosion um 7 Uhr 37 hatten in ganz Madrid die Kirchenglocken geläutet.