17.02.2005

Nachrichtenarchiv 18.02.2005 00:00 Verhältnis zwischen Staat und Kirche nicht in Frage stellen

Auf ihrer Frühjahrsvollversammlung haben sich die katholischen deutschen Bischöfe auch mit dem geplanten Antidiskriminierungsgesetz auseinandergesetzt. Der Mainzer Kardinal Karl Lehmann sagte, das Gesetz müsse die Interessen aller Beteiligten gerecht zum Ausgleich bringen. Religionsfreiheit und das verfassungsrechtlich verbürgte Verhältnis zwischen Staat und Kirche dürften nicht in Frage gestellt werden. Mit dem Antidiskriminierungsgesetz werden EU-Richtlinien umgesetzt. Künftig sollen Bürger besser vor Benachteiligungen unter anderem wegen des Alters, Geschlechts und der Religion und Weltanschauung geschützt werden.