13.02.2005

Nachrichtenarchiv 14.02.2005 00:00 China: Tibetanische Mönche wegen illegaler Agitation verurteilt

Fünf tibetanische Mönche sind in China wegen unerlaubter politischer Aktivitäten zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Die Mönche aus dem Kloster Dakar Treldzong im Westen des Landes hätten in ihren Rundbriefen "versteckte politische Botschaften" verbreitet, so der Vorwurf der der kommunistischen Behörden. In Gedichten und Artikeln hätten sie drei bereits in Haft sitzende Mitbrüder ihres Klosters gelobt. Die chinesischen Behörden fürchten seit längerem mögliche Agitationen in den Klöstern. Für die buddhistische Gesellschaft der Tibetaner bilden die Klöster den Mittelpunkt des kulturellen Lebens.