11.02.2005

Nachrichtenarchiv 12.02.2005 00:00 GfbV: Indonesische Armee verfolgt Überlebende der Flut

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat der indonesischen Regierung vorgeworfen, Überlebende der Flutkatastrophe zu verfolgen und zu ermorden. Mindestens 220 Menschen in Aceh seien durch die Armee getötet worden. Mit einer Aktion vor dem Berliner Studio des ZDF warnte die Gesellschaft vor einem Scheitern des Wiederaufbaus in Aceh. Das ZDF hatte die größte Spendengala im deutschen Fernsehen organisiert. Die indonesische Armee beteilige sich nicht an der Hilfe, sondern überziehe die notleidenden Menschen mit Gewalt. Die Hilfswerke würden mit einer völlig überflüssigen Überwachung gegängelt. Von Bundesaußenminister Fischer forderte die Gesellschaft für bedrohte Völker, gegen das Vorgehen der indonesischen Armee zu protestieren.