18.01.2005

Nachrichtenarchiv 19.01.2005 00:00 Irak: Entführter Bischof sieht sich als Opfer einer Verwechslung

Der freigelassene syrisch-katholische Erzbischof von Mossul, Casmoussa,  ist überzeugt, dass seine Entführung auf einer Verwechslung beruhte. Die Geiselnehmer hätten am Morgen nach der Entführung nach seiner genauen Identität gefragt und ihn sofort danach freigelassen. Er fürchte allerdings, die lokale Bevölkerung werte Vorfälle wie seine Entführung als Signal extremistischer Gruppen an die Christen mit Blick auf die geplanten Wahlen. So könne verhindert werden, dass die Kirche in der künftigen Regierung eine Rolle spiele, sagte Bischof Casmoussa.