16.01.2005

Nachrichtenarchiv 17.01.2005 00:00 Bei Amtseinführung von Bush darf Gebet gesprochen werden

Zur Amtseinführung von Präsident Bush darf am Donnerstag ein Gebet gesprochen werden. Ein US-Gericht in Washington wies die Klage des bekennenden Atheisten Michael Newdow zurück. Er hatte unter Hinweis auf die strikte Trennung von Staat und Religion in der US-Verfassung verlangt, dass das Gebet verhindert werden müsse. Richter John Bates argumentierte, es gebe ein hohes öffentliches Interesse daran, dass die Feierlichkeiten zur Amtseinführung nach dem geplanten Muster verlaufen könnten. Alle Feiern seit 1789 seien mit Gebet gestaltet worden.