09.01.2005

Nachrichtenarchiv 10.01.2005 00:00 Papst sieht Friedenssignale in Afrika und im Nahen Osten

Papst Johannes Paul II. sieht Zeichen der Hoffnung auf Frieden im Nahen Osten und in Afrika. Beim traditionellen Neujahrsempfang für das Diplomatische Corps forderte er heute zugleich neue Kraftanstrengungen für einen echten und dauerhaften weltweiten Frieden. Angesichts der Kriege und Naturkatastrophen, der Terroranschläge und des Hungers sei zudem mehr Solidarität notwendig. Erneut mahnte Johannes Paul II. die Religionsfreiheit an, die weiterhin in zahlreichen Staaten nicht ausreichend geschützt werde. Mit Nachdruck setzte sich der Papst für den Schutz des Lebens und der Familie ein. Zu verurteilen sei alles, was dem Lebensschutz entgegenstehe. Dazu gehörten Abtreibung, künstliche Befruchtung, Experimente mit embryonalen Stammzellen sowie das Klonen. - Der Vatikan unterhält derzeit volle diplomatische Beziehungen zu 174 Staaten.