28.12.2004

Nachrichtenarchiv 29.12.2004 00:00 Mehr als 80.000 Opfer durch Flutwelle in Südasien

Auch drei Tage nach den verheerenden Flutwellen in Südasien steigen die Opferzahlen weiter an. Inzwischen wird die Zahl der Todesopfer mit mehr als 80.000 angegeben. Da noch mehrere Tausend Menschen vermisst werden, befürchtet das DRK bis zu 100.000 Tote. Allein in Indonesien kamen nach neuesten Angaben der Behörden mehr als 45.000 Menschen ums Leben. Die Zahl der Flutopfer auf Sri Lanka stieg auf mindestens 22.000. Auf den indischen Nikobaren-Inseln rechnet die Polizei mit bis zu 10.000 Toten. Damit würde die Opferzahl in Indien auf 17.000 steigen. In den Katastrophengebieten werden dringend Lebensmittel, Trinkwasser und Medikamente benötigt. Die Weltgesundheitsorganisation WHO befürchtet, dass noch einmal so viele Menschen durch Seuchen ums Leben kommen könnten. Das durch Leichen und Unrat verunreinigte Trinkwasser könne schlimmere Folgen haben als die Katastrophe selbst, sagte ein Sprecher.