24.12.2004

Nachrichtenarchiv 25.12.2004 00:00 Existenz der irakischen Christen bedroht

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die westliche Welt aufgerufen, sich stärker für die Christen im Irak einzusetzen. Ohne Hilfe von außen drohe im kommenden Jahr das Ende des Zusammenlebens von Muslimen und Christen. Seit Sommer 2003 seien über 300 Assyro-Chaldäer ermordet und mehr als 25 Kirchen gezielt angegriffen worden. Zu befürchten sei die vollständige Flucht und Vertreibung der rund 650.000 im Land verbliebenen Christen, so die Gesellschaft weiter.