25.10.2004

Nachrichtenarchiv 26.10.2004 00:00 Neuer "Sozialkatechismus" gegen unkontrollierte Globalisierung

Die katholische Kirche verurteilt religiösen Terrorismus als "Gotteslästerung" und spricht sich gegen eine unkontrollierte Globalisierung aus. Das geht aus dem neuen "Kompendium der Soziallehre der Kirche" hervor, das im Vatikan vorgestellt wurde. Zugleich hält sie auch im 21. Jahrhundert daran fest, dass Abtreibung, Euthanasie und Klonen die Menschenwürde verletzten und dass die so genannte Homo-Ehe einen Verstoß gegen den unveränderlichen Plan Gottes darstelle. Das auch als "Sozialkatechismus" bezeichnete Werk legt auf rund 320 Seiten die Soziallehre der katholischen Kirche zu den wichtigsten Themen der Gegenwart dar. An seiner Erstellung hat der "Päpstliche Rat für Gerechtigkeit und Frieden" sechs Jahre lang gearbeitet.