22.10.2004

Nachrichtenarchiv 23.10.2004 00:00 Sozialverbände: Ein-Euro-Jobs dürfen nur die Ausnahme sein

Mehrere Sozialverbände und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) sehen die von der Regierung unterstützte Ausweitung der Ein-Euro-Jobs kritisch. Auf diese Form der öffentlich geförderten Arbeit sollte nur im Ausnahmefall zurückgegriffen werden. Das erklären die Organisationen in einem gemeinsamen Papier, das heute in Berlin verbreitet wird. Die Agenda 2010 habe bisher keine Wende bei der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit gebracht. Dies gelte besonders für die Vermittlung von Langzeitarbeitslosen. Öffentlich geförderte Beschäftigung dürfe reguläre Arbeit nicht verdrängen, mahnen die Arbeitnehmer-Organisationen.