06.10.2004

Nachrichtenarchiv 07.10.2004 00:00 Italien schiebt 360 Flüchtlinge nach Nordafrika ab

Nach der Wiederaufnahme der Luftbrücke von Lampedusa nach Nordafrika hat Italien 360 Flüchtlinge abgeschoben. In dem bis dahin überfüllten Auffanglager auf der Ferieninsel verblieben nach Medien-Berichten noch 200 Menschen. Das Innenministerium erteilte dem UN-Flüchtlingshochkommissariat die Genehmigung, das Lager zu besuchen. Italiens Ministerpräsident Berlusconi reiste heute nach Libyen, um dort mit Staatschef Gaddafi zu beraten, wie die Flüchtlingsströme aus Nordafrika nach Europa bekämpft werden können.