10.09.2004

Nachrichtenarchiv 11.09.2004 00:00 Huber: Anschläge mahnen zum Dialog der Religionen

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche, Wolfgang Huber, hat drei Jahre nach den Anschlägen vom 11. September zum verstärkten Dialog der Kulturen und Religionen aufgerufen. Die Religionen müßten gemeinsam der Gewalt abschwören, um den Terrorismus zu überwinden. Das schreibt Huber in einem Beitrag der "Allgemeinen Zeitung Mainz". Religion könne mißbraucht werden, um Gewalt zu rechtfertigen. Auch in Beslan hätten sich die Täter auf den Islam berufen. Aber auch im Namen des Christentums seien Kriege geführt und Menschen getötet worden. Um so mehr müsse man sich im Gespräch der Religionen um Klarheit zu bemühen, so Huber.