02.09.2004

Nachrichtenarchiv 03.09.2004 00:00 Bundesregierung besorgt über die dramatische Lage in Dafur

Die Bundesregierung bleibt nach den Worten von Außenminister Fischer  "tief besorgt über die weiterhin dramatische Lage" in der sudanesischen Krisenprovinz Darfur. "Angesichts nicht abreißender Berichte über Angriffe der Milizen in Darfur und schwerster Menschenrechtsverletzungen gibt es für uns keinen Anlass zur Entwarnung", sagte Fischer in Berlin. Der Druck der internationalen Gemeinschaft dürfe nicht nachlassen. Laut einem Bericht von UN-Generalsekretär Annan hat es in den vergangenen Wochen in einigen Punkten zwar Fortschritte gegeben, wesentliche Forderungen der internationalen Gemeinschaft an die sudanesische Regierung sind jedoch nicht erfüllt worden. So habe Khartum bisher keine durchgreifenden Schritte zur Bestrafung der verantwortlichen Dschandschaweed-Führer unternommen.