01.09.2004

Nachrichtenarchiv 02.09.2004 00:00 Trägerinnen des Aachener Friedenspreises ausgezeichnet

Die diesjährigen Trägerinnen des Aachener Friedenspreises haben der Türkei und Russland massive Verletzungen der Menschenrechte vorgeworfen. Von Demokratie könne in diesen beiden Ländern keine Rede sein, sagten sie bei der Entgegennahme der Auszeichnung gestern Abend in Aachen. Die Türkei sei noch immer kein Rechtsstaat und Folter eine staatliche Verhörmethode, sagte Preisträgerin Eren Keskin. Sie setzt sich für verfolgte Kurdinnen ein. Die Vorsitzende der "Soldatenmütter von Sankt Petersburg", Poljakowa, kritisierte einen zunehmenden Totalitarismus in Russland, sowie Fremdenangst und Rassismus.