29.08.2004

Nachrichtenarchiv 30.08.2004 00:00 Berlin plant wieder mehr Zivis als Wehrpflichtige einzuziehen

Die Zentralstelle für Recht und Schutz der Kriegsdienstverweigerer hat kritisiert, dass im kommenden Jahr wieder mehr Zivil- als Wehrdienstleistende einberufen werden sollen. Das zuständige Bundesfamilienministerium plane, 105.000 junge Männer zum Zivildienst einzuberufen, während die Bundeswehr lediglich 66.700 Mann einziehen wolle. Die Organisation erinnerte an den Koalitionsvertrag von SPD und Grünen aus dem Jahr 2002. Darin hatten sich die Parteien verpflichtet, sich für eine größtmögliche Gerechtigkeit und Gleichbehandlung zwischen Wehr- und Zivildienst einzusetzen.