28.06.2004

Nachrichtenarchiv 29.06.2004 00:00 Sanktionen gegen sudanesische Politiker gefordert

Die Bundesregierung schließt angesichts der andauernden Krise im Westsudan Sanktionen gegen Politiker des Landes nicht aus. Derzeit werde auf internationaler Ebene geprüft, ob gegen Vertreter der Regierung und von Rebellenorganisationen Einreiseverbote oder Reisebeschränkungen verhängt und deren Konten eingefroren werden könnten. Das sagte die Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Müller (Bündnisgrüne), in Berlin. Nach wie vor gebe es bürokratische Hürden bei Visa für humanitäre Helfer. Müller forderte außerdem Khartum auf, gegen die plündernden und mordenden arabischen Milizen vorzugehen.