11.06.2004

Nachrichtenarchiv 12.06.2004 00:00 Philippinen: Kirche gründet Stiftung für Arme und Benachteiligte

Rund 63 Prozent aller Bürger der Philippinen leben laut Kirchenangaben in Armut. In der Hauptstadt sei jeder zweite Einwohner von Armut betroffen, betonte Manilas Erzbischof Rosales anläßlich des heute begangenen Unabhängigkeitstages. Die Situation habe sich in den vergangenen Jahrzehnten ständig verschlechtert. Daher sei auch künftig von der Politik keine Abhilfe zu erwarten. Die Kirche werde jetzt eine neue Organisation namens "Fond der Philippiner" gründen. Ziel sei es, durch Evangelisation die Bürger zu mehr sozialem Bewußtsein zu bewegen. Gleichzeitig wolle die Stiftung Gelder sammeln, um Projekte für Arme und Benachteiligte zu fördern.