05.06.2004

Nachrichtenarchiv 06.06.2004 00:00 Papst in der Schweiz: für Einheit und gegen Illusionen

Mit einem Appell an die Jugend hat Papst Johannes Paul II. seinen zweitägigen Besuch in der Schweiz begonnen. Zum Auftakt seiner 103. Auslandsreise warnte das 84-jährige Kirchenoberhaupt die Schweizer Jugendlichen vor den "Illusionen der Konsumgesellschaft" mit ihren "vergänglichen Vergnügungen". Gestern Mittag war das Kirchenoberhaupt vom Schweizer Bundespräsidenten Deiss empfangen worden. Dabei gab Deiss bekannt, dass die Schweiz ihre diplomatischen Beziehungen mit dem Heiligen Stuhl normalisieren wird. Mehrere zehntausend Menschen feiern heute in Bern zusammen mit Papst Johannes Paul II. eine Sonntagsmesse auf der Berner Allmend, der historischen Gemeindewiese der Stadt. Dabei hat Papst Johannes Paul II. die katholische Kirche in der Schweiz mit eindringlichen Worten zur inneren Einheit aufgefordert, um sich besser für die Einheit der Christen einsetzen zu können. In seiner Predigt fordert der Papst die Katholiken auf, ihren Willen deutlich zu machen, auf dem schwierigen Weg zur vollkommenen Gemeinschaft voranzuschreiten.