11.05.2004

Nachrichtenarchiv 12.05.2004 00:00 Amnesty: Britische Soldaten haben ohne Not im Irak getötet

Britische Soldaten haben nach Angaben von Amnesty International im Irak Zivilisten ohne Not getötet. In einem heute veröffentlichten Bericht übt die Menschenrechtsorganisation scharfe Kritik an den britischen Streitkräften. Viele dieser Todesfälle seien nicht untersucht worden. Und wenn doch, wäre die Militärpolizei "geheimniskrämerisch" vorgegangen. Amnesty forderte eine zivil geführte Untersuchung dieser Vorkommnisse. Der Bericht stützt sich auf Besuche von Menschenrechtlern Anfang des Jahres. Dabei seien Familien, Augenzeugen, irakische Polizisten und Angehörige der Zivilbehörde der Alliierten interviewt worden, so Amnesty.