08.05.2004

Nachrichtenarchiv 09.05.2004 00:00 UN wirft Sudans Regierung Menschenrechtsverletzung vor

UN-Beobachter haben der sudanesischen Regierung schwere Menschenrechtsverletzungen in der Region Darfur vorgeworfen. In der Bürgerkriegsprovinz gebe es eine "Herrschaft des Terrors". So heißt in einem in Genf veröffentlichten Bericht des UN-Hochkommissariats für Menschenrechte. UN-Mitarbeiter hätten in Darfur glaubhafte Aussagen über Morde, Vergewaltigungen und andere Verbrechen an der schwarzafrikanischen Zivilbevölkerung dokumentiert. In dem Konflikt sind seit Februar 2003 rund 10.000 Menschen getötet worden, 900.000 Zivilisten sind auf der Flucht.