13.04.2004

Nachrichtenarchiv 14.04.2004 00:00 Rom: Geiselnahmen im Irak mißachten das Leben

Als zynische Missachtung des menschlichen Lebens hat der Vatikan die Welle von Geiselnahmen im Irak bezeichnet. In dem Land finde jetzt ein "Krieg ohne Namen" statt, der aus Entführung, Erpressung und Grausamkeit besteht. Das schreibt die Vatikanzeitung "Osservatore Romano" in ihrer Donnerstagsausgabe. Die Zuspitzung der Lage verhindere auch eine Rückkehr der UNO in näherer Zukunft. Die Vatikanzeitung schließt sich der Forderung von UN-Generalsekretär Annan nach einer Befreiung der Geiseln an.