13.04.2004

Nachrichtenarchiv 14.04.2004 00:00 Amnesty: Waffenembargos gegen China nicht aufheben

Die Menschenrechtsorganisation amnesty international hat die EU davor gewarnt, das Waffenembargo gegen China aufzuheben. Der EU-Sprecher von amnesty, Oosting, erinnerte daran, dass das Embargo nach dem Massaker an Mitgliedern der Demokratiebewegung auf dem Platz des Himmlischen Friedens  in Peking im Juni 1989 erlassen worden sei. Immer noch würden in China aber Menschen verhaftet, weil sie sich für eine Untersuchung der damaligen Ereignisse einsetzten. Die Menschenrechtsorganisation begrüßte Äußerungen von EU-Kommissionspräsident Prodi, der sich bei seinem derzeitigen China-Besuch dafür ausgesprochen hatte, die Themen Menschenrechte und Waffenembargo miteinander zu verknüpfen.