22.03.2004

Nachrichtenarchiv 23.03.2004 00:00 Israel schickt Gesandten nach Washington

Israels Premier Scharon hat einen Tag nach dem Mord an dem Hamas-Grün­ der Jassin einen Gesandten nach Washington geschickt. Damit reagiert er auf die Kritik der US-Regierung. Der Mord an Scheich Jassin habe den Nahost Friedensprozess in Gefahr gebracht, so Washington. Scharons Kanzleichef Weissglass hat einen neuen Nahostplan im Gepäck. Er bietet die Räumung fast aller jüdi­scher Siedlungen im Gazastreifen und den Abzug der Truppen an. Nur die Einheiten an der Grenze zu Ägypten sollen bleiben. Gleichzeitig beharrt Is­rael weiter auf seiner Taktik, radikale Palästinenserführer zu ermorden. Das verlautete aus Sicherheitskreisen in Jerusalem.