22.03.2004

Nachrichtenarchiv 23.03.2004 00:00 Tierschützer weltweit protestieren gegen Robbenjagd in Kanada

Trotz internationaler Proteste von Tierschützern beginnt heute vor der Nordostküste Kanadas wieder die Robbenjagd. Mindestens 350 000 Sattelrobben und Klappmützen werden dabei sterben. Aus den toten Tieren werden Felle und Öl gewonnen. Das kanadische Fischereiministerium begründet die Jagd damit, dass die Robben sich stark vermehrt und dabei die Kabeljaubestände dezimiert hätten. Greenpeace und weitere Umweltorganisationen sehen darin "sinnlose Massaker". Sie appellierten an Regierungen in Europa und Asien, den Import von Robbenfellen zu verbieten. Zu den Hauptabnehmerländern für kanadische Robbenfelle gehören Norwegen, Dänemark und China.