10.03.2004

Nachrichtenarchiv 11.03.2004 00:00 Papst: Madrider Anschläge "eine Beleidigung Gottes"

In scharfer Form hat Papst Johannes Paul II. die Bombenanschläge auf die Nahverkehrszüge in Madrid verurteilt. In einem Beileidstelegramm spricht er von "abscheulichen terroristischen Attentaten". Die Terroranschläge seien "eine Beleidigung Gottes". Sie verletzten das Grundrecht auf Leben und bedrohten das friedliche Zusammenleben der Menschen. Den Angehörigen der Opfer sprach der Papst sein Beileid aus und versicherte sie seines Gebets und seiner Nähe. - Die Spanische Bischofskonferenz hat die Bombenattentate in Madrid als "brutales Massaker" und "schlimmstes menschliches Vergehen" verurteilt. "Die größte Plage dieser Welt und in unserem Land, ist derzeit der Terrorismus", sagte Erzbischof Varela. Die Kirche werde dicht an der Seite der Opfer und Hinterbliebenen stehen und helfen. Zugleich rief er alle Gläubigen auf, für die Opfer zu beten.