07.03.2004

Nachrichtenarchiv 08.03.2004 00:00 "Ostdeutsche fühlen sich undurchschaubarem System ausgeliefert"

Vielen Menschen in den neuen Bundesländern fehlt immer noch der Zugang zur Demokratie. Diese Beobachtung macht die EKD-Synodenpräses Barbara Rinke. 15 Jahre nach der Wende in der ehemaligen DDR erlebten die Ostdeutschen sich einem undurchschaubaren System ausgeliefert. Man zöge sich verstärkt in alte Nischen zurück. Das "Mitspielen in einer Demokratie" sei vor allem ein Informationsproblem. Eine unüberschaubare Fülle von Informationen aus Wirtschaft und Finanzen überfordere aber die meisten ostdeutschen Bürger. Daraus entstehe eine Verweigerungshaltung, so die Synodenpräses.