05.03.2004

Nachrichtenarchiv 06.03.2004 00:00 Unterschiedliche Reaktionen auf Gibson-Film

Der Präsident des Päpstlichen Medienrates, John Foley, hat den US-Film "Die Passion Christi" von Mel Gibson gegen Kritik verteidigt. Wenn Menschen von "übermäßiger Gewalt" in dem Film sprächen, könne man zugleich sagen, dass auch an Jesus eine übermäßige Gewalt verübt worden sei. Erneut betonte er, er könne "nicht die geringste antisemitische Tendenz" in dem Film sehen. Die Deutschen Bischöfe hatte am Donnerstag die Brutalität in dem Film kritisiert. Mit der drastischen Darstellung von Grausamkeiten verkürze er auf problematische Weise die Botschaft der Bibel. Dies könne vor allem bei einem Publikum, das mit dem christlichen Glauben nicht vertraut sei, zu Missverständnissen führen.