26.02.2004

Nachrichtenarchiv 27.02.2004 00:00 Unicef: Antifahrzeugminen und Streubomben ächten

Das Deutsche Komitee für Unicef hat gefordert, Antifahrzeugminen und Streubomben weltweit zu ächten. Diese im so genannten Ottawa-Abkommen nicht erfaßten Waffen hätten eine ähnlich heimtückische Langzeitwirkung wie Antipersonenminen. Das sagte heute der Geschäftsführer von Unicef Deutschland, Dietrich Garlichs. Der vor fünf Jahren in Kraft getretene Vertrag sei zwar ein Erfolg der internationalen Rüstungskontrolle, er habe das Minenproblem jedoch noch nicht gelöst, so der Unicef-Geschäftsführer. 44 Staaten, darunter wichtige Herstellerländer von Landminen wie China, Pakistan und Rußland, seien dem Abkommen nicht beigetreten.