30.01.2004

Nachrichtenarchiv 31.01.2004 00:00 Mehr Autonomie für syro-malabarische Ostkirche

Den indischen Thomaschristen des syro-malabarischen Ritus hat Papst Johannes Paul II. nach langen kircheninternen Konflikten mehr Autonomie zugestanden. Die Entscheidung gab der Präfekt der vatikanischen Ostkirchenkongregation, Kardinal Daoud, bei einem Besuch in Indien bekannt. Die Synode der syro-malabarischen Kirche hat nun das Recht, ihre Bischöfe selbst zu wählen und die Namen dem Papst zur Zustimmung vorzulegen. - Die Syro-Malabaren sind mit mehr als drei Millionen Gläubigen und 14 Bistümern eine der größten katholischen Ostkirchen.