28.01.2004

Nachrichtenarchiv 29.01.2004 00:00 Bischof Fürst: Es gibt keine Embryonen erster und zweiter Klasse

Vor einer Unterteilung in schutzwürdige und nicht schutzwürdige Embryonen hat der Rottenburg-Stuttgarter Bischof Gebhard Fürst gewarnt. Es gebe keine Embryonen erster und zweiter Klasse. Der Bischof widersprach damit Bundeskanzler Gerhard Schröder, der Anfang des Jahres weniger Beschränkungen in der Stammzellforschung gefordert hatte. Fürst, der Mitglied des Nationalen Ethikrates ist, forderte, die Unverfügbarkeit des Menschen auf europäischer Ebene gesetzlich zu verankern. Vorbild dafür sei das deutsche Embryonenschutzgesetz von 1991.