13.01.2004

Nachrichtenarchiv 14.01.2004 00:00 Präses Schneider: Bestrafung von Schwarzarbeit im Haushalt unangemessen

Der rheinische Präses Schneider lehnt die von der Bundesregierung geplante Bestrafung von Schwarzarbeit in Haushalten als überzogen und völlig unangemessen ab. Babysitter und Putzhilfen leisteten lediglich eine vergütete Nachbarschaftshilfe. Eine strafrechtliche Verfolgung an dieser Stelle lenke vom wahren Problem der Schattenwirtschaft ab.  Effektiv verfolgt und bestraft werden müsse Schwarzarbeit, durch die gewerbsmäßig tätige Firmen geschädigt werden, die sich gesetzestreu verhalten. Als ein Beispiel nannte Präses Schneider die Baubranche.