17.12.2003

Nachrichtenarchiv 18.12.2003 00:00 Greenpeace will gerichtlich gegen Embryonenforscher Brüstle vorgehen

Greenpeace droht dem Bonner Stammzellforscher Oliver Brüstle wegen eines Patents zur kommerziellen Verwertung menschlicher Embryonen mit Klage. Falls Brüstle nicht bis Ende Februar auf das Patent verzichtet, will die Umweltorganisation vor Gericht ziehen. Brüstle, der einer der führenden Stammzellforscher in Deutschland ist, reagierte gelassen auf die Ankündigung.  Wie schon in der Vergangenheit werde der Inhalt seines Patents "völlig falsch dargestellt", sagte Brüstle. Er wolle sich nicht einschüchtern lassen .Von einem Gerichtsverfahren erwartet er sich eine endgültige Klärung.