07.12.2003

Nachrichtenarchiv 08.12.2003 00:00 Umfrage: Familienfreundliche Maßnahmen in Unternehmen selten

Familienfreundlichkeit hat in deutschen Unternehmen noch keine hohe Priorität. Das geht aus einer Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) im Auftrag des Bundesfamilienministeriums hervor. Danach schätzen 70 Prozent der befragten Personalleiter die Bedeutung des Themas eher als gering ein. Laut Studie bieten drei Viertel der Unternehmen flexible Arbeitszeiten an. Weniger als die Hälfte setzen familienfreundliche Aktivitäten wie Betriebskindergärten um. Den Grund für den niedrigen Stellenwert sieht Arbeitgeberpräsident Hundt in der prekären wirtschaftlichen Lage vieler Betriebe. Bundesfamilienministerin Renate Schmidt  sagte, es sei hier noch zu viel zu tun.