05.11.2003

Nachrichtenarchiv 06.11.2003 00:00 Huber: Sozialwort der Kirchen enthält "ungehobene Schätze"

Der neue EKD-Ratsvorsitzende Huber hat gefordert, das Sozialwort der Kirchen stärker in die Debatte um soziale Reformen einzubringen. Das "Gemeinsame Wort zur wirtschaftlichen und sozialen Lage" von 1997 enthalte, so Huber wörtlich, noch "ungehobene Schätze". Im Kern gehe es darum, unerschütterlich für Gerechtigkeit einzutreten. Huber wandte sich damit zugleich gegen den Vorschlag von Bundespräsident Rau, der heute ein neues Sozialwort der Kirchen angeregt hatte.