02.11.2003

Nachrichtenarchiv 03.11.2003 00:00 Kurienkardinal Kasper kritisiert "oberflächliche, wilde Ökumene"

Der deutsche Kurienkardinal Walter Kasper hat interne Spaltungen in einzelnen Konfessionen beklagt. Auch kritisierte er eine so wörtlich "verbreitete oberflächliche, wilde Ökumene". Gefördert werden müsse vielmehr der Dialog zwischen den Kirchen, erklärte Kasper zum Auftakt der Jahresversammlung des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen. Seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil in den 60er Jahren habe die Ökumene große Fortschritte gemacht, fügte der Kardinal hinzu. Schwierigkeiten in der Annäherung basierten mitunter auf mangelnder Kenntnis des Dialogpartners. – Kasper ist Präsident des Päpstlichen Einheitsrates.