01.01.2003

Nachrichtenarchiv 02.01.2003 00:00 Zuzug von Spätaussiedlern nimmt ab

Immer weniger Spätaussiedler kommen aus Osteuropa nach Deutschland. Im vergangenen Jahr waren es gut 91.400 Deutschstämmige. Damit fiel die Zahl um nahezu 7.100 geringer aus als noch im Jahr 2001. Das teilte der Aussiedlerbeauftragte der Bundesregierung, Jochen Welt, heute mit. Der Zuzug von Spätaussiedlern liegt damit im dritten Jahr in Folge unter 100.000. Welt forderte, das Zuwanderungsgesetz nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts unverzüglich erneut auf den Weg zu bringen. Unterdessen hat heute der baden-württembergische Verwaltungsgerichtshof entschieden, Spätaussiedler müssten schon bei der Einreise nach Deutschland ausreichende Sprachkenntnisse nachweisen. So müsse ein einfaches Gespräch auf Deutsch geführt werden können.