Das teilte die Polizei am Donnerstag in Erfurt mit. Dessen Wohnräume waren bereits im Mai von den Beamten wegen eines Ermittlungsverfahrens durchsucht worden.
Unter dem Diebesgut waren der Polizei zufolge unter anderem Statuen, Bilder und sogar ein Messdienergewand. Der Mann sei bei seinen Diebestouren nicht zimperlich vorgegangen, teilte die Polizei mit. "Mit brachialer Gewalt wurden die Gegenstände aus Holz und Stein während der Öffnungszeiten der Gotteshäuser von den Kanzeln gebrochen."
Mehrere hundert Jahre alt
Die Bilder und Statuen sind den Angaben zufolge teilweise mehrere hundert Jahre alt. Wie hoch der Gesamtschaden der Beute ist, lässt sich laut Polizei aktuell nicht beziffern. Momentan laufe die Zuordnung der Gegenstände. Die Kripo Erfurt steht mit Behörden anderer Bundesländer in Kontakt und versucht, die betroffenen Kirchengemeinden ausfindig zu machen. Bisher konnten Usedom, das Eichsfeld und Tirol als Tatorte ermittelt werden.