18.10.2005

Nachrichtenarchiv 19.10.2005 00:00 Morddrohung gegen deutschen Islamkritiker: Muslime sollen sich von Internetseite distanzieren

Nach der Morddrohung im Internet gegen den islamkritischen Publizisten Hans-Peter Raddatz hat die Union die Muslime in Deutschland aufgerufen, sich von der betreffenden Internetseite zu distanzieren. Die Todesdrohung gegen Raddatz sei ein "weiterer Höhepunkt der islamistischen Propaganda in Deutschland", erklärte die CDU-Bundestagsabgeordnete Kristina Köhler am Dienstag in Berlin.

Nach der Morddrohung im Internet gegen den islamkritischen Publizisten Hans-Peter Raddatz hat die Union die Muslime in Deutschland aufgerufen, sich von der betreffenden Internetseite zu distanzieren. Die Todesdrohung gegen Raddatz sei ein "weiterer Höhepunkt der islamistischen Propaganda in Deutschland", erklärte die CDU-Bundestagsabgeordnete Kristina Köhler am Dienstag in Berlin. Islamisten missbrauchten die Religionsfreiheit, um die Freiheit anderer zu beschränken. Das ARD-Politikmagazin "Report" hatte am Dienstagabend über einen Mordaufruf gegen den Publizisten berichtet. Der Aufruf wurde mittlerweile vom Betreiber des Internetportals etwas entschärft. Der Name „Raddatz" wurde durch „XXX" ersetzt. Hans-Peter Raddatz im domradio-Interview.