28.09.2005

Nachrichtenarchiv 29.09.2005 00:00 Alternativer Nobelpreis 2005 geht nach Kanada, Malaysia und Botswana

Der mit rund 213.000 Euro dotierte «Alternative Nobelpreis» geht in diesem Jahr an Menschenrechts- und Umweltaktivisten in Kanada, Malaysia und Botswana. Zu den Preisträgern gehören die Kanadier Maude Barlow (58) und Tony Clarke (60), die sich für ein Recht auf Wasser einsetzen und eine Privatisierung der Wasserversorgung ablehnen.

Der mit rund 213.000 Euro dotierte «Alternative Nobelpreis» geht in diesem Jahr an Menschenrechts- und Umweltaktivisten in Kanada, Malaysia und Botswana. Zu den Preisträgern gehören die Kanadier Maude Barlow (58) und Tony Clarke (60), die sich für ein Recht auf Wasser einsetzen und eine Privatisierung der Wasserversorgung ablehnen. Die ehemalige Lehrerin und Gewerkschafterin Irene Fernandez aus Malaysia kämpft nach Auffassung der Jury mit außergewöhnlichem Mut gegen die Misshandlung von Frauen und Zuwanderern. Aus Botswana ehrte die Stiftung die Buschleute-Organisation «First People of the Kalahari» und ihren Gründer Roy Sesana. Die Jury würdigt damit den «resoluten Widerstand» der Ureinwohner gegen die Vertreibung vom Land ihrer Vorfahren und ihren Kampf, ihr traditionelles Leben als Jäger und Sammler zu bewahren.Ole v. Uexkull von der verleihenden Stiftung „Right Livelihood Award" stellt die Preisträger vor: