08.09.2005

Nachrichtenarchiv 09.09.2005 00:00 Endergebnis der Bundestagswahl erst im Oktober?

Am 18. September wird in Deutschland zwar gewählt, aber das Endergebnis könnte sich um Wochen zu verzögern. Der der Tod einer Direktkandidatin der rechtsextremen NPD macht in Dresden eine Nachwahl nötig. Der Wahlkreis 160 wird voraussichtlich erst Anfang Oktober wählen. Brisant ist das vor allem, weil Beobachter mit einem knappen Wahlausgang rechnen.

Am 18. September wird in Deutschland zwar gewählt, aber das Endergebnis könnte sich um Wochen zu verzögern. Der der Tod einer Direktkandidatin der rechtsextremen NPD macht in Dresden eine Nachwahl nötig. Der Wahlkreis 160 wird voraussichtlich erst Anfang Oktober wählen. Brisant ist das vor allem, weil Beobachter mit einem knappen Wahlausgang rechnen. Das heißt, die 219.000 Stimmen könnten entscheidend sein. Das Statistische Landesamt Sachsen ist der Ansicht, dass ohne ein amtliches Endergebnis kein Kanzler gewählt werden kann. Auch rechtlich gibt es Probleme: Die Landeswahlleitung muss bis zum 18. September alle Briefwähler erreichen. Sonst könnte die Bundestagswahl angefochten werden. Das vorläufige amtliche Endergebnis aus allen anderen Wahlkreisen wird am 18. September wie gewohnt am Abend bekannt gegeben.Bundeswahlleiter Hahler zu den Folgen: