30.08.2005

Nachrichtenarchiv 31.08.2005 00:00 Zwangsarbeiterentschädigung: Katholische Kirche zieht positive Bilanz

Fünf Jahre nach der Einrichtung eines eigenen Entschädigungsfonds für NS-Zwangsarbeiter hat die katholische Kirche eine positive Bilanz ihrer Versöhnungsarbeit gezogen. Wie der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Karl Lehmann, am Mittwoch in Mainz mitteilte, wurden bislang 1,49 Millionen Euro an 587 noch lebende ehemalige Zwangsarbeiter aus katholischen Einrichtungen ausgezahlt.

Fünf Jahre nach der Einrichtung eines eigenen Entschädigungsfonds für NS-Zwangsarbeiter hat die katholische Kirche eine positive Bilanz ihrer Versöhnungsarbeit gezogen. Wie der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Karl Lehmann, am Mittwoch in Mainz mitteilte, wurden bislang 1,49 Millionen Euro an 587 noch lebende ehemalige Zwangsarbeiter aus katholischen Einrichtungen ausgezahlt. Jeder von ihnen erhielt 5.000 Mark beziehungsweise 2.556 Euro. In einem zusätzlich eingerichteten Versöhnungsfonds förderte die Kirche 175 Versöhnungsprojekte mit 2,53 Millionen Euro, darunter Ausstellungen, Jugendbegegnungen und Informationsschriften. Gottfried Bohl von der KNA über den Fonds und die Bilanz: