17.07.2005

Nachrichtenarchiv 18.07.2005 00:00 Überschwemmungen in Rumänien

Durch den Dauerregen der vergangenen Wochen, waren die Böden aufgeweicht und nicht mehr aufnahmefähig, als die Flüsse jetzt über die Ufer traten. 14.000 Menschen sind mit Booten und Hubschraubern in Sicherheit gebracht worden. Viele Städte und Dörfer sind von der Frisch-Wasser-Versorgung abgeschnitten.Tausende Häuser sind von Einsturz bedroht oder ganz weggespült worden.

Durch den Dauerregen der vergangenen Wochen, waren die Böden aufgeweicht und nicht mehr aufnahmefähig, als die Flüsse jetzt über die Ufer traten. 14.000 Menschen sind mit Booten und Hubschraubern in Sicherheit gebracht worden. Viele Städte und Dörfer sind von der Frisch-Wasser-Versorgung abgeschnitten.Tausende Häuser sind von Einsturz bedroht oder ganz weggespült worden. Eisenbahnstrecken sind unterbrochen, Brücken eingestürzt. Tierkadaver gefährden die Trinkwasser Qualität und lassen die Seuchengefahr steigen.Rodungen ganzer Wälder, ungenehmigte Bauten und illegale Kiesgruben haben zu diesem Ausmaß der Überschwemmung beigetragen. Für Rumänien bedeutet die Flut einen schweren Rückschlag im Bemühen, sich der EU-Zone wirtschaftlich und gesellschaftlich zu nähern. Die Infrastruktur im Osten des Landes wurde zerstört. Rumänien hat die EU bereits um eine Umwidmung von bereitstehenden Geldern gebeten. Statt für den Ausbau der Infrastruktur muss dieses Geld jetzt für den Wiederaufbau verwendet werden. Ein Interview mit Thomas Hackl, Koordinator für Katastrophenhilfe von Caritas in Rumänien.