07.06.2005

Nachrichtenarchiv 08.06.2005 00:00 Aids-Konferenz in Südafrika

Nach aktuellen Angaben tragen 5,6 Millionen Südafrikaner den HIV-Virus in sich, damit wären 12,4 Prozent der Gesamtbevölkerung infiziert. Aids ist die Todesursache Nummer eins. Trotzdem wird das Problem von der Regierung heruntergespielt. Nelson Mandela dagegen wird für seine offenen Worte geschätzt: "Wir dürfen die Ursache für das Sterben unserer Familienmitglieder nicht länger verschweigen.

Nach aktuellen Angaben tragen 5,6 Millionen Südafrikaner den HIV-Virus in sich, damit wären 12,4 Prozent der Gesamtbevölkerung infiziert. Aids ist die Todesursache Nummer eins. Trotzdem wird das Problem von der Regierung heruntergespielt. Nelson Mandela dagegen wird für seine offenen Worte geschätzt: "Wir dürfen die Ursache für das Sterben unserer Familienmitglieder nicht länger verschweigen. Nur so werden alle begreifen, dass HIV bei uns inzwischen zu einer alltäglichen Krankheit geworden ist." Bis Freitag den 10.06.2005 finden sich über 1000 Experten im südafrikanischen Durban zusammen, um Wege zur Bekämpfung der Krankheit zu finden. Ein Teilnehmer dieser Konferenz ist Stefan Hippler. Er ist deutscher Seelsorger in Kapstadt und er hat dort die Organisation HOPE gegründet, die sich im Kampf gegen Aids engagiert.