10.02.2005

Nachrichtenarchiv 11.02.2005 00:00 missio engagiert sich gegen die Genitalverstümmelung an Frauen

Noch immer werden in 28 afrikanischen Ländern die Mädchen beschnitten. Der Ritus wird als Aufnahme der Mädchen in die Gesellschaft der Erwachsenen praktiziert. Nur in einigen Ländern gibt es bisher gesetzliche Regelungen, die diese traditionelle Praxis verbieten. International gilt die Beschneidung als Menschenrechtsverletzung.

Noch immer werden in 28 afrikanischen Ländern die Mädchen beschnitten. Der Ritus wird als Aufnahme der Mädchen in die Gesellschaft der Erwachsenen praktiziert. Nur in einigen Ländern gibt es bisher gesetzliche Regelungen, die diese traditionelle Praxis verbieten. International gilt die Beschneidung als Menschenrechtsverletzung. In ihrer Basisarbeit ist die Kirche an vielen Orten mit der Thematik und ihren Folgen konfrontiert. Schulen, die von Ordensschwestern geführt werden, stellen einen gewissen Schutz dar. Mütter, die ihre Töchter bewahren wollen, sorgen dafür, dass die Kinder für einen längeren Zeitraum die Schule nicht verlassen. In einer Studio der Fachstelle Menschenrechte von missio wurde die Arbeit der Kirche in diesem Zusammenhang untersucht und alternative Riten vorgestellt.Ein Interview mit Gundula Gause, Schirmherrin des Projekts bei missio