26.07.2004

Nachrichtenarchiv 27.07.2004 00:00 WTO-Konferenz in Genf beginnt

In Genf beginnt heute eine Konferenz der Welthandelsorganisation (WTO). Hauptstreitpunkt zwischen Industrie- und Entwicklungsländern ist der Abbau von Agrarsubventionen. Deswegen war bereits der vergangene WTO-Gipfel in Mexiko im September 2003 gescheitert. In Genf bemühen sich die 147 Mitglieder nun erneut, einen Kompromiss zu finden.

In Genf beginnt heute eine Konferenz der Welthandelsorganisation (WTO). Hauptstreitpunkt zwischen Industrie- und Entwicklungsländern ist der Abbau von Agrarsubventionen. Deswegen war bereits der vergangene WTO-Gipfel in Mexiko im September 2003 gescheitert. In Genf bemühen sich die 147 Mitglieder nun erneut, einen Kompromiss zu finden. Die Europäische Union (EU) hat bereits im Vorfeld angekündigt, dass sie zum Abbau der Zahlungen für die Agrarwirtschaft bereit ist, wenn auch die USA und andere Handelspartner den gleichen Schritt machen. Dadurch soll die wirtschaftliche Entwicklung in den Entwicklungsländern gefördert werden. Auch um den Marktzugang für industrielle Güter soll es in Genf schwerpunktmäßig gehen. Mit diesen Themen hat sich auch der Chefredakteur der Zeitschrift Publik Forum, Dr. Walter Kessler beschäftigt. Er erläutert im domradio-Interview die Hintergründe.